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Sechs Titelkandidaten der
Premier League im Check
Die englische
Premier League verspricht auch in diesem Jahr wieder
jede Menge Spannung. Nach dem letztjährigen Zweikampf
zwischen Chelsea und Manchester United rechnen sich
diesmal auch Arsenal, Liverpool und Manchester City
Chancen auf den Titel aus.

Wer wird Meister in England?
Hier eine Meister-Wetten Übersicht der Premier League:
Der Weg zur Meisterschaft führt in
diesem Jahr aber zweifelsfrei über den FC Chelsea.
Experten schätzen den professionellen,
Mourinho-ähnlichen Stil des neuen Coaches André
Villas-Boas.

Neben
dem Titel in der Liga bleibt das erklärte Ziel die
Trophäe in der Königsklasse. Helfen soll dabei u.a.
das neue Stürmertalent vom RSC Anderlecht, Romelu
Lukaku. Der Belgier wechselte für kolportierte 22
Millionen Euro nach London ist der designierte Drogba-Ersatz. Wer einen Wett -
Bonus auf die Blues
als Meister
setzt, kann nicht viel falsch machen und sollte
zumindest bis zum Schluss der Saison mit Chelsea
mitfiebern können.
Chelseas härteste
Konkurrenz: Manchester United und der FC Arsenal
Bei
Manchester United ist das Selbstvertrauen nach dem
Titelgewinn groß. Mit den Neuverpflichtungen von
Ashley Young, Danuel de Gea und Phil Jones sollte
United mehr Alternativen im Kader haben, wobei
Torhüter de Gea erst zeigen muss, dass er ein
gleichwertiger van der Sar-Ersatz ist. Fraglich auch,
wie Stürmer Dimitar Berbatov auf eine etwaige Rolle
auf der Ersatzbank bzw Tribüne reagieren wird. Spielen die Red Devils
aber
am Limit, werden es die Konkurrenten um die
Meisterschaft sehr schwer haben.
Gleiches gilt
für den FC Arsenal. Wichtigste Nachricht für die
Gunners in diesem Sommer: Cesc Fabregas bleibt dem
Verein ein weiteres Jahr erhalten. Der vom FC
Barcelona heftig umworbene Spanier ist Dreh- und
Angelpunkt im Mittelfeld und soll bei einem neuen
Anlauf, endlich wieder den Titel zu holen, helfen. Ein
Tipp auf Arsenal lohnt sich aber nur dann, wenn sich
die jungen Spieler tatsächlich so entwickeln, wie es
sich Trainerfuchs Arsene Wenger erhofft. Nicht nur
Experten erwarten den endgültigen Durchbruch von Linksverteidiger Kieran Gibbs (20) und Mittelfeldmann Jack Wilshere
(18).
Nachdem
ältere Spieler wie William Gallas und Mickael
Silvestre schon letzte Saison gehen mussten und diesen
Sommer Clichy von Manchester City abgeworben wurde, setzt Wenger aber nicht
allein auf die Jugend. Mit Gervinho von
Lille kommt ein Spieler, der zu den
positiven Überraschungen der Saison werden könnte und das Offensivspiel der Gunners beleben wird. Wenn der FC Arsenal oben
angreifen will, muss er sich weiter steigern und vor
allem besser in den Schlüsselspielen gegen direkte
Konkurrenten abschneiden.
Die
Außenseiter: Tradition, Millionen und ein
Überraschungsteam
Beim FC
Liverpool hofft man dagegen auf einen weiteren Schritt
nach vorne. Am Transfermarkt war man etwas
überraschend äußerst aktiv und gab knapp 50 Millionen
Euro für 3 neue Spieler aus. Um 18 Mio Euro wechselte
Jordan Henderson von Sunderland nach Liverpool.
Steward Downing von Aston Villa kostete gar fast 23
Mio Euro. Für den schottischen Mittelfeldspieler
Charlie Adam legte man auch noch knapp 8,5 Millionen
Euro auf den Tisch. Den brasilianischen Torhüter vom
AS Roma, Doni, konnte man hingegen ablösefrei nach
Liverpool lotsen. Wenn alle Stars, allen voran
Gerrard, verletzungsfrei
bleiben und es Trainer Daglish gelingt, die Mannschaft zu
einer verschworrenen Einheit zu formen, kann Liverpool
sicher um einen Champions League-Platz mitspielen -
für den Titel wird es hingegen (noch) nicht reichen.
Auch bei Manchester City wartet
man ungeduldig auf Erfolge. Nach der Übernahme durch
eine Scheichfamilie pumpten die neuen Besitzer bereits
gut 300 Millionen Euro in den Verein. Zur neuen
Spielzeit wurde noch einmal kräftig eingekauft. Mit
Yaya Touré und David Silva soll insbesondere das
Mittelfeld verstärkt werden. Kostenpunkt: 50 Mio.
Euro. Auf dem Papier gehören die Citizens damit zu den
Meisterschaftsfavoriten. Aber das war Anfang der
letzten Saison genauso. Das Team wirkt häufig eher wie
eine zusammengewürfelte Elf eigensinniger Weltstars
und viel zu selten wie eine eingeschworene Mannschaft.
Die Clubbesitzer sorgen mit überzogenen Erwartungen
und schnellen Trainerentlassungen für weitere Unruhe.
Die Qualität der Einzelspieler ist unbestritten, der
Titel ist damit allemal möglich. Dennoch sind Wetten
auf Manchester City gewagt, fehlt es doch an der
klaren Linie, die der Stadtrivale United verfolgt.
Außenseiterchancen rechnen sich die Tottenham Hotspurs
aus. Die rasante Entwicklung der Spurs dürfte selbst
Experten überraschen. Harry Redknapp übernahm die
Mannschaft, als sie auf dem letzten Tabellenplatz lag,
und führte sie in nicht einmal zwei Jahren auf den den
vierten Rang. Damit hat Tottenham nun die Chance, sich
zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für die
Champions League zu qualifizieren. Trotz der
beeindruckenden Saison wurde bislang kein Spieler von
größeren Clubs abgeworben, sodass Redknapp in der
kommenden Saison auf seine eingespielte Mannschaft
zurückgreifen kann. Das Mittelfeld ist mit dem
hochtalentierten brasilianischen Neuzugang Sandro und
dem Rückkehrer Giovani dos Santos noch tiefer besetzt.
Die große Unbekannte: Wie geht die Mannschaft mit der
Doppelbelastung von Liga und Europapokal um? Einen
Tipp auf das Abschneiden der Spurs abzugeben, fällt
deshalb schwer. Die
Buchmacher sehen
Tottenham nicht in den Top 5 der Liga, dementsprechend
ordentliche Quoten sind für Wetten auf den Außenseiter
drin. Einen
Bonus
ist das allemal wert.
Aufgestiegen
heuer mit Swansea auch erstmals ein Verein aus Wales.
Weitere Aufsteiger sind Norwich City und die Queens
Park Rangers.
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Der Spieltag der
Premier League im Überblick:
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