Allzu lange dauerte sie nicht, die
spielfreie Zeit im Sommer 2011. Kickten die Spieler
noch im Mai auf den Rasenplätzen der beiden
Bundesligen, so müssen sie bereits Mitte Juli zum
Auftakt der Zweitligasaison 2011/2012 wieder fit sein.
Mit dabei sind natürlich auch Eintracht Frankfurt und
der FC St.Pauli. Beide kommen aus dem Oberhaus,
konnten sich dort jedoch nicht halten. Alte Bekannte
haben dagegen den Aufstieg in die Zweitklassigkeit
perfekt gemacht. So darf sich der Profifußball endlich
wieder über Hansa Rostock, Dynamo Dresden und
natürlich Eintracht Braunschweig freuen. Eine bunt
gemischte Liga also, die für Wetten ganz interessant
sein dürfte.
Ziehen die
Adler einsam ihre Kreise?
Es zählt wohl nicht zu
den bestdotierten Wett-Tipps, die Frankfurter
Eintracht als Aufsteiger zu sehen. Zu überraschend kam
deren Absturz. Wähnte sich der Verein im Winter 2010
noch im gesicherten Mittelfeld und liebäugelte mit
einer Teilnahme am internationalen Wettbewerb, so kam
bereits in der Rückrunde der folgenschwere Einbruch.
Neu-Trainer Armin Veh sowie dem ebenfalls gerade erst
verpflichteten Sportdirektor Bruno Hübner kommt somit
die Aufgabe zu, einen Aufstiegsfavoriten zu
erschaffen, der seinen Weg möglichst in der
Erstklassigkeit fortsetzt. Die bisherigen Zugänge wie
Bell, Schildenfeld oder Hoffer sollten eine gute Basis
für das Erreichen des Zieles sein. Geht alles nach
Plan, steigt Frankfurt auf.
Bochum, Fürth,
St.Pauli: Die weiteren Aspiranten
Die Wetten stehen
nicht sehr schlecht, dass der VfL Bochum in der
kommenden Saison zu den Aufstiegsfavoriten zählen
wird. Nur knapp war das Team von Friedhelm Funkel in
der Relegation an Mönchengladbach gescheitert. Auch
der Dauer-Aspirant auf den Aufstieg wird wieder sein
Glück versuchen: So gelang es der Greuther Fürth in
den letzten Jahren zwar mehrfach, um die oberen Ränge
mitzuspielen. Ein unerklärlicher Leistungsabfall in
den jeweiligen Rückrunden verbaute aber das Erreichen
des Zieles stets. Zudem muss natürlich mit dem FC
St.Pauli gerechnet werden, der sich jedoch nach dem
Abgang von Kulttrainer Stanislawski neu aufstellen
wird.
Die
Geheimfavoriten lauern bereits
Wer sich einen kleinen
Wettbonus sichern möchte, der tippt nicht zwingend die
großen Namen der Liga, sondern setzt auf die zweite
oder sogar dritte Reihe der Aufstiegsanwärter. Zu
diesen zählt sicherlich Alemannia Aachen, auch wenn
diese alleine mit den Transfers von Höger und Stieber
einen erheblichen Aderlass verkraften müssen. Trotzdem
legte das Team von Coach Hyballa personell sehr
interessant nach. Ebenso ist Energie Cottbus
zuzutrauen, dass sie den Abgang von Torjäger Petersen
kompensieren und um den Einzug in das Oberhaus kämpfen
können. Mit Abstrichen darf sich zudem Fortuna
Düsseldorf leise Hoffnungen machen.
Wie ergeht es
den Aufsteigern?
Zu den lukrativsten
Wett-Tipps zählt stets die Frage, ob die Aufsteiger
die Klasse halten können. Kein Wunder, immerhin gelten
sie traditionell als die schwächsten Teams. Im Falle
von Dresden und Rostock kann sich das jedoch als
Irrtum erweisen. Beide Mannschaften haben gute Kader
aufgebaut und sich aktuell gezielt und teilweise
prominent verstärkt. So wechselte der ehemalige
slowakische Nationalstürmer Mintal an die Ostsee,
wogegen sich Dresden mit Eilhoff einen früheren
Anwärter auf einen Posten im deutschen Nationalteam
sicherte. Etwas anders sieht das für Braunschweig aus:
Die Eintracht gilt als einer der größten Favoriten für
den Abstieg.
Trauer im
Tabellenkeller
Wie jede Saison, so
wird auch in der kommenden Spielzeit zwei Teams der
direkte Abstieg treffen. Ein weiteres könnte sich
immerhin in die Relegation retten. Wer alle drei Teams
vorab nennen kann, erzielt in der Regel einen üppigen
Wettbonus. Doch nicht immer lassen sich die Absteiger
sofort erkennen. In der Saison 2011/12 wird jedoch
neben Braunschweig auch Paderborn damit rechnen
müssen, künftig eine Etage tiefer zu spielen. Eine
Außenseiterrolle könnte einmal mehr 1860 München sowie
Karlsruhe zukommen. Beide Teams werden den Nachweis
erbringen müssen, die kürzlichen Probleme überwunden
zu haben. Insbesondere bei den Löwen geht es dabei
auch um die nackte Existenz.